Kompakter Gutachterlehrgang
Erstellt am 2009/06/01, zuletzt geändert am 2010/02/26
Bei dieser Form des Gutachterlehrgangs werden die beiden Teile „Anerkennungslehrgang“ und „begleitete Praxis“ der Ausbildung von Gold-Gutachtern zusammen durchgeführt.
Grundinformation zum Lehrgang
- Art: Multiplikatorenlehrgang in Kompaktform (die beiden Teile „Anerkennungslehrgang“ und „begleitete Praxis“ des Lehrgangs für Gutachter in Wildnisgebieten werden gemeinsam durchgeführt).
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Ziele und Inhalte
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Der Lehrgang qualifiziert in Theorie und Praxis für die Abnahme von Gold-Expeditionen. Er ist Voraussetzung für die Anerkennung als Gutachter in Wildnisgebieten durch den Trägerverein.
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Dadurch, dass der Lehrgang im Wildnisgebiet im Rahmen von Unternehmungen auf der Silber- oder Goldstufe stattfindet, lernen die Teilnehmer gleichzeitig auch das Expeditionsgebiet mit seiner Infrastruktur (inkl. Übernachtungsplätzen) kennen.
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Die Rezertifizierung erfolgt alle drei Jahre durch
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Praxisnachweise im Logbuch;
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Teilnahme an den Gutachter-Fortbildungen.
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Zielgruppe: Erfahrene und qualifizierte Verantwortliche von Programmanbietern im Programmteil Expeditionen, die als Gutachter auf der Goldstufe tätig werden wollen.
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Voraussetzungen
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Mindestalter 21 Jahre;
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Erste-Hilfe-Kurs;
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Leitungslehrgang;
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Erfahrung im Bergwandern entsprechend dem Wanderleiter-Standard
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detaillierte Kenntnis eines Wildnisgebiets;
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praktische Erfahrung mit dem Programm sowie als Ausbilder und Aufsichtsperson im Programmteil Expeditionen mindestens auf der Silberstufe.
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Dauer: 5 Tage
- Anmeldung: Formular 5257.
Inhalte, Methoden und Ablauf
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Theorie: Kurzreferate und Übungen
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Einführung
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Wissenstest
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Grundsätze des Programmreils Expeditionen
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Multiplikatoren
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Rolle des Gutachters in Wildnisgebieten
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Fixpunkte beim Gutachten
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Fallbeispiele
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Gestaltung der Arbeit im Wildnisgebiet
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Logbuch
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Schlussbesprechung
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Praxis: Begleitete Praxis als Gutachter
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Planung
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Durchführung
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Auswertung
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Methoden
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Planung, Durchführung und Auswertung der Gruppenbesuche (inkl. Ersttreffen, Schlussbesprechung und Ausfüllen der Begleithefte)
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Seminarblock (Vorbereitung und Präsentation der Einzelarbeiten)
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Kolloquium
Gruppenbesuche
Die Gruppenbesuche beinhalten folgende Fixpunkte:
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Ersttreffen;
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Treffen auf der Tour und im Biwak (sowohl mit Kontakt zur Gruppe wie auch verdeckt; vgl. Arbeitsblatt);
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Schlussgespräch (inkl. Gutachten).
Ziele der Gruppenbesuchen sind
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die Einhaltung der Expeditionsvorgaben zu überprüfen;
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sich als Basis für den Eintrag ins Begleitheft ein Bild von den Gruppen, ihren Teilnehmern und deren Leistungen zu verschaffen;
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die Aufsichtsperson zu unterstützen;
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das Expeditionsgebiet zu erkunden.
Am ersten Tag wird insbesondere das Fortbewegungstempo bestimmt.
Um die Expedition nicht zu stören, soll außer am ersten und letzten Tag täglich möglichst nur ein Mal Kontakt mit der Gruppe aufgenommen werden. In der Gesamtplanung werden dabei die unterschiedlichen Gruppenaktivitäten (Frühstück, Abbau bzw. Verlassen des Biwaks, Navigation – bei leichten und schweren Stellen, Lunch, Teamwork gegen Ende der Tagesetappe, Arbeiten in Verbindung mit der Zielsetzung, Aufbau des Biwaks, Abendessen, Verhalten nachts im Biwak etc.) berücksichtigt.
Material und Ausrüstung
Jeder Teilnehmer benötigt:
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Programmhandbuch (3. Aufl.);
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Expeditionsführer (2. Aufl.);
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Kleidung und Ausrüstung für die Gruppenbesuche.
Weitere Information



