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Der Menüpunkt „Programm“ führt zu den zwölf Kapiteln des Online-Handbuchs, dem aktuellen Kompendium zum Internationalen Jugendprogramm. Schriftliche Auszüge finden sich unter „Medien“ in der Bibliothek zum Herunterladen.

 

Programmentwicklung: Einführung

Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.

Textnummer: 626106

Erstellt am 2007/08/12, zuletzt geändert am 2008/11/23

Wie die Programmteilnahme muss auch der „Hintergrundprozess“ der Programmarbeit entwickelt, d.h. geplant, umgesetzt, ausgewertet und verbessert werden. Für beide Prozesse gibt es mit der „Verpflichtung des Programms gegenüber den Teilnehmern“ und den „Sechs Schlüsselaufgaben“ eindeutige Zielformulierungen.

Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.

Textnummer:

Erstellt am: 12. August 2007, geändert am:

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Wie die Programmteilnahme muss auch der „Hintergrundprozess“ der Programmarbeit entwickelt, d.h. geplant, umgesetzt, ausgewertet und verbessert werden. Für beide Prozesse gibt es mit der „Verpflichtung des Programms gegenüber den Teilnehmern“ und den „Sechs Schlüsselaufgaben“ eindeutige Zielformulierungen.

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Wie die Programmteilnahme selbst muss auch der „Hintergrundprozess“ der Programmarbeit entwickelt, d.h. geplant, umgesetzt, ausgewertet und verbessert werden. Für beide Prozesse gibt es mit der „Verpflichtung des Programms gegenüber den Teilnehmern“ und den „Sechs Schlüsselaufgaben“ jeweils eindeutige Zielformulierungen, mit Aktivitätenplan bzw. Arbeitsplan wichtige Planungsinstrumente und mit Begleitheft bzw. Portfolio klare Standards zur Dokumentation.

Die Herausforderung liegt in den charakteristischen Unterschieden der beiden Prozesse. Während es zu den Grundprinzipien des Programms gehört, dass jeder Teilnehmer nach seinem eigenen Tempo arbeitet und deshalb die für den Abschluss einer Stufe benötigte Zeit individuell unterschiedlich ist, ist die Programmarbeit meist im Jahresrhythmus organisiert. Die feste Verleihfeier, die oft gleichzeitig Start- und Schlusspunkt des „Programmjahrs“ ist, darf diese Flexibilität nicht behindern!

Die Teilnehmerarbeit muss in der gesamten Programmarbeit aufgehoben sein: deren Hauptaufgabe ist es ja gerade, die Qualität des Teilnahmeprozesses zu sichern. Der ganz konkrete Nutzen und Wert des Programms für jeden einzelnen Teilnehmer ist deshalb auch wichtigster Teil der Qualitätssicherung im Rahmen der „Sechs Schlüsselaufgaben“. Auch im Jahresbericht geht es deshalb nicht nur um Teilnehmerstatistik, sondern auch um den Stand der Programmarbeit und die „Qualität der Erfahrung“.

Es kann nicht oft genug gesagt werden: Wie die Leistungen der Teilnehmer im Begleitheft, werden die der Anbieterstellen und Programmanbieter in Arbeitsplan, Jahresbericht und Portfolio fortlaufend dokumentiert. Diese Leistungsnachweise sind gleichzeitig große Hilfen in der Öffentlichkeitsarbeit und die wichtigsten Grundlagen im Prozess der Qualitätsentwicklung. Als zusammenfassende und übersichtliche Leistungsmappe nimmt das Portfolio hierbei eine Schlüsselstellung ein.

Der allererste Start ist natürlich der wichtigste und muss deshalb – beginnend beim Programmlehrgang – besonders sorgfältig geplant und vorbereitet werden. Aber nachhaltig kann er nur sein, wenn er von vorneherein nur als erster Schritt eines stetigen Prozesses der Programmentwicklung verstanden wird. Immer ist deshalb die Frage zu stellen, wie das Programm in Bezug auf „Breite“ und „Tiefe“ so weiterentwickelt werden kann, dass seine Qualität mit dieser Entwicklung Schritt hält.

„Programmentwicklung“ ist nicht nur ein wichtiger Teil des Handbuchs, sondern auch das Schlüsselthema des Leitungslehrgangs (Planspiel). Über „Best Practice“ wird im Online-Magazin NETZWERK regelmäßig berichtet, außerdem wird diese über den Anbieterpreis jährlich belohnt.