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Der Menüpunkt „Programm“ führt zu den zwölf Kapiteln des Online-Handbuchs, dem aktuellen Kompendium zum Internationalen Jugendprogramm. Schriftliche Auszüge finden sich unter „Medien“ in der Bibliothek zum Herunterladen.

 

FAQ zum Programmteil Expeditionen

Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.

Textnummer: 696000

Erstellt am 2010/06/15, zuletzt geändert am 2010/08/31

Die aufgelisteten „Frequently Asked Questions“ wurden so umformuliert, dass sie keiner Quelle zugeordnet werden können. Bei den Referenzen sind nur die wichtigsten Stellen aufgeführt.

Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.

Textnummer:

Erstellt am: , geändert am:

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Die aufgelisteten „Frequently Asked Questions“ wurden so umformuliert, dass sie keiner Quelle zugeordnet werden können. Bei den Referenzen sind nur die wichtigsten Stellen aufgeführt.

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Gruppenstärke

Frage: Kann eine Expedition auch in einer Dreiergruppe durchgeführt werden?

Antwort: Das ist grundsätzlich (nur) bei der Option „Besondere Naturunternehmungen“ auf der Goldstufe möglich, bei der alle Teilnehmer über 18 Jahre alt sein müssen. Bei den „20 Erfolgskriterien“ ist die Mindestgruppenstärke mit einem Sternchen markiert, d.h. von dieser Vorgabe kann nur unter außergewöhnlichen Umständen, die im schriftlichen Antrag (f42) darzustellen sind, abgewichen werden. Programmanbieter und Aufsichtsperson müssen mit dieser Abschwächung des Sicherheitsrahmens einverstanden sein.

Referenz: Handbuch, Bd. 2, S. 37, 47

Frage: Bei einer Paddelunternehmung auf dem Neckar wollen alle 27 Bronze-Teilnehmer gemeinsam starten und auch zusammen übernachten. Ist das möglich?

Antwort: Nein, so eine Massenveranstaltung wäre nur innerhalb der Ausbildung möglich. Die Gruppenstärke darf höchstens sieben (Zweierboote: acht) betragen, Routen und Biwakplätze dürfen bei keiner Fortbewegungsart von mehreren Gruppen gemeinsam benutzt werden.

Referenz: Handbuch Bd. 2, S. 37, 47; Ablaufschema für Teilnehmer (Expeditionsführer, Teilnehmer-Logbuch, Helferblätter Expeditionen)

 

Thema, geplante Aktivitäten, Beobachtungen und Untersuchungen, Bericht

Frage: Was sind bei der Expedition „geplante Aktivitäten“?

Antwort: Geplante Aktivitäten sind Fortbewegung, Navigieren und Arbeiten zum Thema (Beobachten, Erkunden, Dokumentieren). Kochen sowie Auf- und Abbau des Zeltes gehören nicht dazu.

Referenzen: Handbuch, Bd. 2, S. 36, 38

Frage: Ist bei jeder Form der Expedition Zeit für Beobachtungen und Untersuchungen in Verbindung mit ihrem Thema einzuplanen oder nur bei Erkundungen?

Antwort: Dies ist auch bei „normalen“ Expeditionen vorgeschrieben. Der tägliche Zeitaufwand stellt sich am Beispiel der Bronzestufe wie folgt dar: Mindestzeit für geplante Aktivitäten (sechs Stunden) minus Mindestzeit für die Fortbewegung (drei Stunden) gleich Mindestzeit für Navigation und Thema (drei Stunden). Setzt man für das Navigieren großzügig eine Stunde an, bleiben für Beobachtungen, Untersuchungen und zugehörige Dokumentation täglich mindestens zwei Stunden.

Referenz: Handbuch, Bd. 2, S. 35, 36, 38

 

Umgebung

Frage: Kann man die Expedition in Heidelberg durchführen und dort eine Reihe von Museen besuchen?

Antwort: Nein. Die Expedition ist eine Gruppenunternehmung in der Natur.

Referenz: Handbuch, Bd. 2, S. 35

Frage: Welche Umgebung ist für Paddelexpeditionen auf der Goldstufe vorgeschrieben?

Antwort: Die gleiche wie beim Rudern – Binnengewässer in ländlicher Umgebung oder geschützte Mündungen und Küstengewässer.

Referenz: Handbuch, Bd. 2, S. 38

 

Fortbewegungsarten (Gruppen)

Frage: Wie gut muss man für eine Expedition mit dem Kanu paddeln können?

Antwort: Die Ausbildung in Bezug auf die Fortbewegungsart muss mindestens der Stufe 2 („Grünes Paddel“) des Europäischen Paddel-Passes entsprechen (Zahmwasser). Touren an der Küste sind nur auf der Goldstufe möglich und verlangen die Ausbildungsstufe 3 („Blaues Paddel“).

Referenz: Handbuch, Bd. 2, S. 44

 

Ausbildung

Frage: Wo finden sich die Stoffpläne für die Expeditionsausbildung?

Antwort: Im Teilnehmer-Logbuch und in der Leitermappe.

Referenz: Handbuch, Bd. 2, S. 40

 

Probetouren

Frage: Was versteht man unter einer „Generalprobe“?

Antwort: Die Generalprobe ist auf jeder Programmstufe die abschließende Probetour in vergleichbarer Umgebung wie die Expedition. Diese wird wie die Abschlussunternehmung nicht begleitet, sondern überwacht. Sie hat Bronze eine, bei Silber zwei und bei Gold zwei oder drei Übernachtungen.

Referenz: Handbuch, Bd. 2, S. 42

 

Aufsicht und Gutachten

Frage: Was ist mit dem „Vier-Augen-Prinzip“ gemeint?

Antwort: Das Vier-Augen-Prinzip bedeutet, dass beim Programmteil Expeditionen aus Sicherheitsgründen Aufsichtsperson und Gutachter nicht identisch sind und zu zweit mit unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten Vorbereitung und Durchführung beobachten. Für die Zusammenarbeit sind Fixpunkte wie Erstkontakt, örtliche Vorkontrolle, Erstreffen und Schlussbesprechung festgelegt. Verantwortlich für die Kommunikation ist die Aufsichtsperson. Eine Übersicht findet sich im „Ablaufschema für Teilnehmer“ im Teilnehmer-Logbuch.

Referenz: Handbuch, Bd. 2, S. 37, 50, 51