Programmarbeit im Bild des „Jugendprogramm-Hauses“
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
Textnummer: 694508
Erstellt am 2010/05/08, zuletzt geändert am 2011/12/04
Als Bewohner werden junge Menschen mit dem Versprechen eingeladen, dass ihnen das Haus ganz besondere Leistungen bietet – wenn der notwendige Innenausbau in Eigenleistung erbracht wird. Betreuer helfen dabei, aber nur mit Hilfe zur Selbsthilfe.
Das Internationale Jugendprogramm in Deutschland e.V.
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Als Bewohner werden junge Menschen mit dem Versprechen eingeladen, dass ihnen das Haus ganz besondere Leistungen bietet – wenn der notwendige Innenausbau in Eigenleistung erbracht wird. Betreuer helfen dabei, aber nur mit Hilfe zur Selbsthilfe.
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Die Programmarbeit wird in Grund- und Leitungslehrgang in das Bild des „Jugendprogramm-Hauses“ gefasst. Als dessen Bewohner werden junge Menschen mit dem Versprechen*) eingeladen, dass ihnen das Haus ganz besondere Leistungen bietet – wenn der notwendige Innenausbau in Eigenleistung erbracht wird. Betreuer helfen dabei, aber nur mit Hilfe zur Selbsthilfe. Die Grundregel ist deshalb: je mehr man sich engagiert, desto besser wohnt es sich!
Der Rohbau und die Versorgung mit Energie und Wasser sind Aufgabe des Bauherrn. Dieser fügt das neue Haus nach einem mit allen Interessengruppen abgestimmten Plan mit den zur Verfügung stehenden Mitteln möglichst optimal in die schon vorhandene Gebäudelandschaft ein. Häuser mit dem verlangten Leistungsstandard**) können ganz unterschiedlich aussehen; für die notwendige Statik sorgen aber in jedem Fall sechs spezifisch ausgeprägte Säulen***).
Wie kann nun der Bau des Hauses, seine Instandhaltung und Erweiterung am besten in die Tat umgesetzt werden? Während das Jugendprogramm-Haus ohne Zweifel etwas ganz Besonderes ist, sind die Abläufe bei dessen Bau und Erhaltung im Grunde dieselben wie bei jedem anderen Gebäude auch. Für das Hausprojekt braucht deshalb das Rad nicht neu erfunden, sondern es müssen nur die vorhandenen allgemeinen Bauanleitungen****) auf diesen Spezialfall übertragen werden.
So kommt der Bauherr zu einem dauerhaft ansprechenden und stabilen Haus und erhält kein Provisorium, das beim ersten Windstoß in sich zusammenfällt oder schon nach wenigen Jahren wieder spurlos verschwunden ist. Kopf, Herz und Hand eines solchen Projekts ist das Team. Wer sich ein solches Gebäude zulegen will, muss deshalb vor allem einen ausreichend großen Bautrupp aufstellen, diesen mit dem erforderlichen Know-how ausstatten und ihn im Einsatz tatkräftig unterstützen.
*) Vgl. das Motto sowie „Gewinn für Teilnehmer“ auf S. 13 des Grundlagenbandes.
**) Vgl. „Kriterien für Programmanbieter“ auf S.13.
***) Vgl. „Organisatorische Säulen der Programmarbeit“, S. 20 f.
****) Vgl. „Übersicht des EFQM-Modells“, S. 36 f.



