Sie sind hier: Startseite Hilfe

Anbieterpreis: Allgemeine Informationen

Erstellt am 2008/09/01, zuletzt geändert am 2017/07/22


Einführung

Qualität und Nachhaltigkeit haben in der deutschen Programmarbeit Tradition nicht erst seit dem Beginn der Implementierung des EFQM-Exzellenzmodells im September 2009. Von Anfang an war zum Beispiel das Handbuch in ein Medienkonzept mit Ergänzungen wie Expeditionsführer und Leitermappe eingebettet, war der Programmlehrgang in ein ganzes Lehrgangssystem einschließlich der Multiplikatorenebene integriert und wurde die Verleihfeier systematisch zur Präsentation von Teilnehmererfahrungen und Teilnahmeerfolg genutzt. In Erweiterung dieser Tradition erblickte, gleichzeitig mit dem Managementlehrgang, im Jahr 2000 der bis heute in der Welt des Duke of Edinburgh’s International Award einmalige Anbieterpreis das Licht der Welt.

An der Ausrichtung auf die Anerkennung und Kommunikation guter Praxis und damit dem Selbstverständnis als Dienstleistung des Trägervereins für die Arbeit vor Ort hat sich seither nichts geändert und selbst Teilnehmerfotos spielen bis heute eine besondere Rolle. Die thematische Ausrichtung an den bereits in Band 1 des Handbuchs eingeführten acht EFQM-Grundkonzepten dient lediglich dazu, den Themenhorizont zu erweitern und die Aufmerksamkeit verstärkt auch auf bisher eher wenig beachtete Schlüsselbereiche der Programmarbeit zu richten. Das Arbeitsblatt der Toolbox zur Identifizierung guter Praxis wird seit 2010 bei jedem Managementlehrgang eingesetzt und hat – auch ohne Bewerbung – im Nachhinein schon manchem Anbieter zu einer Auszeichnung verholfen.

Wie Audits und Gespräche mit dem Management der besuchten Organisationen zunehmend zeigen, kann der Preis als externe Anerkennung aber auch eine wichtige Funktion in der Kommunikation des Teams mit dem internen Umfeld der Programmarbeit und der internen Öffentlichkeitsarbeit einnehmen. Der geringe Aufwand, der nötig ist um eine Auszeichnung durch den Trägerverein in den internen Kanälen kommunizieren und der Webseite darzustellen, wiegt nichts im Vergleich zum Nutzen für die Programmarbeit der Organisation, die dadurch eine Aufwertung erfährt und bei manchen Mitarbeitern sogar in einem neuen Licht erscheint. „Tue Gutes und rede darüber“… 


    Regeln

    • Zielsetzung

      • Mit dem Preis wird jährlich gute Praxis in allen Feldern der Programmarbeit anerkannt und kommuniziert.

      • Gesucht sind weniger spektakuläre Maßnahmen als vielmehr lehrreiche Beispiele aus deren Alltag.

    • Auszeichnung

      • Der Preis hat die Form einer Urkunde, die im Rahmen der Verleihfeier überreicht und über dessen Verleihung in den Medien und Plattformen des Trägervereins berichtet wird.

      • Darüber hinaus verwendet der Trägerverein die eingereichten Arbeiten auch in seinen Produkten und Dienstleistungen, z.B. in der Beratung sowie bei Lehrgängen und Seminaren.

    • Leitthemen und Darstellungsformen

      • Als Leitthemen dienen alle acht Grundkonzepte der Programmentwicklung [online: Link; Flyer: Seite]. Stimmen oder Testimonials von Teilnehmern („Teilnehmern nutzen“) eignen sich ebenso wie ein Entwicklungsplan mit klaren Prioritäten („Nachhaltig gute Ergebnisse erzielen“).

      • Die Form der Darstellung ist offen. So können die Statements der Teilnehmer die Form eines Videoclips haben und kann der Entwicklungsplan in Diagrammform dargestellt sein.

      • Aus den eingereichten bzw. vorliegenden Teilnehmerfotos wird das Foto des Jahres ermittelt.

    • Auswahl

      • Als Grundlage für die Auswahl dienen neben den eingereichten Arbeiten auch alle anderen Beispiele guter Praxis im Kalenderjahr, die dem Trägerverein zum Beispiel über Managementlehrgang oder Vor-Ort- Besuch bekannt werden.

      • Da alle Grundkonzepte gleich wichtig sind, achtet der Trägerverein dabei besonders auf bisher wenig berücksichtigte Themen.

    • Nutzungrecht

      • Der Trägerverein hat das Recht zur Nutzung aller eingereichten sowie auf seinen Maßnahmen entstandenen Arbeiten und Fotos

      • Ansonsten gilt das wechselseitige Veröffentlichungsrecht gemäß den Kriterien für Programmanbieter.

    • Bewerbung

      • Die Bewerbung erfolgt per E-Mail – entweder mit dem Blatt „gute Praxis“ der Toolbox oder formlos.

      • Dokumente, Fotos und andere Unterlagen werden per Dokumenteplattform übermittelt.

      • Schlusstermin für Bewerbungen zum Kalenderjahr ist der 31. Dezember.


      Preisträger seit 2004

      • 2004: Schüler-Reporter der Realschule Osterburken und der Europäischen Schule München

      • 2005: Realschule Osterburken für den ersten Lehrgang für Schülermentoren (Sippachsmühle)

      • 2006: Realschule Osterburken für eine Serie von Teilnehmerinterviews und -porträts

      • 2007: Europäische Schule München für die erste Gold-Expedition in Norwegen

      • 2008: Realschule Osterburken für die Dokumentation des „8a-Startprojekts“

      • 2009: Realschule Osterburken für Schnappschüsse zu Aktivitäten in den Programmteilen Dienst, Talente und Fitness

      • 2010: Karsten Vogel für die Dokumentation seiner Gold-Solo-Expedition „Holzwege“

      • 2011: Schule Schloss Salem für den Bericht zu einer Gold-Expedition im Südschwarzwald

      • 2012: Realschule Osterburken für die Verzahnung der Programmarbeit mit dem Schulleitbild und ihre Hervorhebung in der externen Evaluation

      • 2013: Realschule Osterburken für das gemeinsame „30+20“-Jubiläum (30 Jahre Schule, 20 Jahre Programmarbeit)

      • 2014: Erzbischöfliches Kinder- und Jugendheim St. Kilian in Walldürn u.a. für die vorbildliche Arbeit im Bereich der Kooperation

      • 2015: Schule Schloss Salem u.a. für die regelmäßige Darstellung von Programm und Programmarbeit im „Salem Magazin“

      • 2016: Internationale Schule Bremen für den gelungenen Übergang zur Goldstufe und die Arbeit mit Flüchtlingen